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Der ePA-Flyer der BAG-Selbsthilfe

Sehr guter Flyer der BAG-Selbsthilfe zur ePA. Der Flyer ist informativ und erfrischend klar aus Patientensicht erstellt.

Flyer sind nach wie vor wichtig

Es gibt einerseits massenhaft Informationen zur ePA: Jede gesetzliche Krankenkasse hat entsprechende Informations-Seiten. Doch nicht alle Informationsquellen schaffen es, die wichtigste Information in einer knackigen Gesamtübersicht zur bündeln. Schon gar nicht so, dass das Ganze aus Anwender-Sicht rund ist. Und: Die Informationen findet man selten dort, wo man sie eigentlich erwarten sollte – in einer Arztpraxis (vgl. dazu auch diesen Artikel).

Papier hat also in einer zunehmend digitalen Welt noch lange nicht ausgedient. Schon gar nicht im Gesundheitsbereich: Es bildet eine geeignete Brücke von analoger zu digitaler Welt. Insofern sind Flyer wie der vom der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen (BAG) sinnvoll. Ihr Flyer sei jedem, der sich kurz und knapp über die ePA aus Patientensicht informieren möchte, empfohlen! Er ist zwar offensichtlich noch vor der ePA 2.0 entstanden, skizziert aber deren Funktionen schon mit.

  • Den zweiseitigen Flyer kann man als PDF hier downloaden.
  • Die dazugehörige Übersichtsseite der BAG zur ePA findet man hier.

Anknüpfungspunkte für Gespräche über die ePA schaffen

Flyer wie der der BAG-Selbsthilfe helfen, das Thema ePA an solche Menschen heranzutragen, die besonders auf die ePA angewiesen wären – Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten. Sie wären aber genauso für Menschen sinnvoll, die nicht zu dieser Gruppe zählen. Eben Menschen wie „Du und ich“, die sich ab und an auf dem Wartezimmer-Tisch einer Arztpraxis etwas zu lesen in die Hand nehmen und über Neues informieren. Dies schafft wichtige Anknüpfungspunkte für den Dialog rund um die ePA.

Natürlich ist das leichter gesagt als getan: Es gibt mehr als 100.000 niedergelassene Ärzte. Jeder davon hat mehrere dutzend Patienten, für die Flyer gedruckt und zusätzlich noch bundesweit verteilt werden müßten. Das ist nicht nur eine logistische Herausforderung, sondern auch finanziell ein ordentliches Invest. Die zersplitterte Zuständigkeit für die Kommunikation rund um die ePA macht dieses Invest für die betroffenen Akteure sicherlich nicht attraktiver … Wenn am Ende in jeder Praxis von jeder zweiten Krankenkasse ein Flyer zur ePA mit etwas anderen Inhalten liegt, könnte dies von Patienten durchaus eher als Marketing für die jeweilige Kasse und weniger als Information zur ePA maßgedeutet werden.

Man darf trotzdem folgendes festhalten:

  • Flyer sind auch in der digitalisierten Welt von Relevanz – gerade im Wartezimmer von Arztpraxen.
  • Einen guten Flyer zur ePA zu machen, ist möglich.
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