HomeBasicsBrauche ich eine Elektronische Patientenakte?

Brauche ich eine Elektronische Patientenakte?

Fünf Gründe für Deine Elektronische Patientenakte:

  1. Du bist Du beruflich viel unterwegs – mit relevanter Vorerkrankung
    Wenn Du mit Deiner Vorerkrankung innerhalb von Deutschland beruflich viel unterwegs bist, z.B. als Mitarbeiter im Außendienst, dann ist die ePA schon mal grds. von konkretem Vorteil für Dich, weil die lokalen Ärzte – egal wo Du gerade bist – über die ePA im Fall der Fälle Deine Vorerkrankungen besser einschätzen können.
  2. Du bist privat viel unterwegs – mit relevanter Vorerkrankung
    Machst Du mit Vorerkrankung gerne eine Fahrrad- oder E-Bike-Tour z.B. im Urlaub. Kletterst Du gerne? Fährst Du gerne Ski? Achtung Unfallgefahr! Selbst in der Nähe Deines Wohnorts kommst Du im Fall der Fälle in ein Krankenhaus, in dem man Dich nicht kennt und keine Unterlagen von Dir hat! Du besuchst gerne Deine Kinder und Enkel in einer anderen deutschen Stadt? Du führst eine Fernbeziehung? Hast Du an allen Standorten einen Arzt der Deine Krankenhistorie genau kennt? Falls nicht, dann ist die ePA für Dich sicherlich von Vorteil!
  3. Du bist selten unterwegs – mit relevanter Vorerkrankung
    Achtung: Die meisten Unfälle passieren bekanntlich im Haushalt! Das klingt wie eine Binsenweisheit, aber im Fall der Fälle wirst Du sicherlich nicht noch schnell alle Unterlagen zusammensuchen, falls Dich der Notarzt abholt und mit Blaulicht ins Krankenhaus fährt. Natürlich hoffen wir, dass das nicht passiert, aber mit der ePA kann Dein Arzt im Notfall überlebenswichtige Infos über Dich einholen.
  4. Nur leichte Vorerkrankungen – das kann sich schnell ändern!
    Viele Krankheiten fangen klein an. Viele anfänglich unbedeutend erscheinende Einzelfaktoren ergeben oft erst über einen längeren Zeitraum ein Gesamtbild, z.B. bei Multipler Sklerose. Das gilt u.a. für Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Jucken oder Darmprobleme. Solltest Du deshalb zum Arzt gehen: Sammele die relevanten Informationen in der ePA, denn dort sind sie alle an einem Ort und immer dabei – auch wenn sie sich später als harmlos herausstellen. Und das wollen wir natürlich für Dich hoffen! In der ePA kannst Du Daten auch nach Jahren strukturieren, um Entwicklungen zu dokumentieren.
  5. Ohne Vorerkrankung – unterstütze die medizinische Zukunft. Freiwillig!
    Du bist jung. Dir geht es gut. Du liebst Dein Smartphone. Perfekt! Dann installiere die ePA für Dich, um Dir eine eigene Meinung zu bilden und die Zukunft der Medizin zu unterstützen – denn alleine schon die zunehmende Verbreitung der ePA ist ein Vorteil für die gesamte Gesellschaft. Lass andere wissen, dass Du auch als gesunder Mensch eine ePA hast. Schicke Deine Anregungen zur Verbesserung an die relevanten ePA-Akteure. Helfe mit, die ePA zu optimieren. Mache Empfehlungen, was man aus Deiner Sicht für eine perfekte ePA noch alles benötigt. Gerne kannst Du auch Deine Meinung im ePA-Magazin veröffentlichen. Konstruktive, auch konstruktiv-kritische Beiträge sind stets willkommen!

Ein Zusatzgrund für die Betreuung der ePA von Dritten:

Wichtig ist, dass Du Deine eigene ePA nutzen kannst, um die ePA von Dritten als Vertreter mit zu betreuen:

  • Als Eltern kannst Du die ePA Deiner Kinder betreuen.
  • Als Ehepartner*in und Lebenspartner*in die ePA des Partners bzw. der Partnerin.
  • Als Sohn oder Enkel die ePA Deiner Eltern oder Großeltern.

Das ist vor allem in Notfällen interessant, denn so hast Du die Möglichkeit, die ePA der Vertretenen für diese freizugeben – was diese im Notfall gerade nicht unbedingt selbst tun können.

Auf dem Bild siehst Du, wie verschiedene Dokumente in Deiner ePA an einem Ort zentral gespeichert und dargestellt werden. Du kannst die Dokumente Ärzten oder einer vertretungsberechtigten Person freigeben oder auch für Dich selbst sicher archivieren und bei Bedarf anschauen.

Der Hauptvorteil liegt vor allem darin, dass Du – egal wo Du in Deutschland bist – stets die wichtigsten Gesundheitsinformationen dabei hast: Im Urlaub, beim Sport, als Außendienstmitarbeiter, beim Besuch von Freunden und Verwandten. 

Die ePA ist freiwillig!

  • Du entscheidest, ob Du die ePA nutzt oder nicht
    Niemand zwingt Dich zur Nutzung der ePA! Entscheide selbst. Triff eine selbstbestimmte Entscheidung. Du willst noch warten? Suche den Austausch mit anderen, die sich bereits für eine eigene ePA entschieden haben.
  • Lass Dir Zeit
    Die Frage, ob Du eine ePA wirklich brauchst, muss Du nicht schnell treffen. Nimm Dir Zeit! Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Informiere Dich regelmäßig über die Entwicklungen – Infos gibt’s bei Deiner Krankenkasse.
  • Spreche über die ePA
    Die ePA entwickelt sich laufend weiter. Beobachte die Entwicklung. Beteilige Dich an der Diskussion. Rede über die ePA – z.B. mit Verwandten, Bekannten mit Vorerkrankung und natürlich Deinen Ärzten.

Hier wird beschrieben, wo Du die ePA erhälst:

Klicke hier, um im nächsten Basics-Beitrag mehr über dieses Thema zu erfahren.

Von wem erhalte ich meine Elektronische Patientenakte?

Du willst diesen Beitrag kommentieren:

Als Mitglied des LinkedIn-Netzwerks kann Du diesen Basics-Beitrag hier kommentieren oder diskutieren.

Weiterführende Links

Hier findest Du weiterführende Informationen:

ePA Quick Start
schließen